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Proteine für den Hund
Proteine für den Hund

Warum sind Proteine für den Hund so wichtig?

Für Hunde sind Proteine sehr wichtig, da dieser Nährstoff verantwortlich für den Aufbau von Körperzellen, für den Transport von Vitalstoffen, für die Regulierung des Stoffwechsels und für die Stärkung des Immunsystems ist.

Proteine für den Hund

Proteine für den Hund

Proteine bestehen aus zahlreichen kleinen Verbindungen – die Aminosäuren.

Die Aminosäuren teilt man jedoch in essentielle Aminosäuren und nichtessentielle Aminosäuren.

Die essentiellen Aminosäuren können vom Körper nicht selber produziert werden, weshalb sie in der Nahrung enthalten sein müssen.

Nichtessentielle Aminosäuren werden ebenfalls nicht vom Körper produziert, können jedoch durch einen in der Nahrung vorhandenen Überschuss an Aminosäuren gebildet werden. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten wird ein Großteil der Proteine in Energie umgewandelt.

Sobald der Proteinbedarf des Körpers jedoch ausreichend abgedeckt ist, wird der Rest mit dem Urin oder dem Kot ausgeschieden.

Für eine ausgewogene Hundeernährung ist es jedoch wichtig einen Mix aus verschiedenen Stoffen zusammenzustellen. Bei der täglichen Nahrung sollten neben den Proteinen auch Kohlenhydrate, Vitamine, Ballaststoffe und Fette enthalten sein.

Gerade das tierische Eiweiß lässt sich von Hunden deutlich besser verdauen und verwerten als pflanzliches Eiweiß. Tierisches Protein lässt sich von Hunden zu 95 % verdauen, pflanzliches Eiweiß dagegen nur zu ca. 60 %.

Wo befinden sich Proteine?

Tierisches Eiweiß stellt für Hunde den größten Nährwert dar. Je hochwertiger das Eiweiß ist, desto weniger muss davon verfüttert werden. Grundsätzlich gilt: Je höher der Fettanteil im Futter ist, desto mehr Proteine müssen zugeführt werden da ansonsten kein ausgewogenes und gesundes Stickstoffverhältnis entstehen kann.

Hochwertige und damit auch für den Hund leichtverdauliches Eiweiß befindet sich unter anderem in Fisch, Muskelfleisch und Innereien, Milch, Eier, sowie in Quark und Käse.

Auch in Knorpeln, Knochen oder Schwarten befindet sich tierisches Eiweiß, welches jedoch nicht zu den weniger wertvollen Eiweißen zählt.

Wer seinem Hund pflanzliches Eiweiß zuführen möchte, kann das in Form von Haferflocken, Sojamehl, Reis oder auch Vollkornbrot tun. Gerade Sojaprodukte beinhalten viel wertvolles Pflanzeneiweiß und sind für den Hund gut verträglich und schnell zu verdauen.

Eine kostengünstigere Alternative zu dem sonst eher teurerem rohen Fleisch sind Schlachtabfälle vom Metzger. Die Metzger haben diesen Markt längst für sich entdeckt und bieten die Schlachtabfälle oft schon fertig abgepackt und tiefgefroren an.

Auch Tiermehl und Fischmehl enthalten hochwertige und leicht verdauliche Proteine und stellen ebenfalls eine kostengünstige Alternative dar. Allerding kann können wir uns mit dem Gedanken des Tiermehls nicht anfreunden.

Bildquellen:

  • Proteine für den Hund: andresr/Depositphotos.com