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Wie oft muss der Hund gefüttert werden? – Teil 2

Wie oft Sie Ihren Hund füttern ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dabei spielen Alter, Lebensweise und Rasse mit die wichtigsten Rollen. Ebenso gesundheitliche Fragen. So neigen bestimmte Rassen eher zu Verdauungsstörungen als andere. Wie finden Sie die optimale Futterhäufigkeit für Ihren Hund?  Wie viele Mahlzeiten ein Hund braucht ist schwer zu normieren. Sofern das Tier erwachsen und gesund ist und auch keine außerordentlichen Stressfaktoren vorliegen, werden zwei Mahlzeiten am Tag empfohlen. Es sollte morgens und abends gefüttert werden.

Die Zeiten sind hier sehr individuell. Manche Tiere wollen ihr Futter vor dem Spaziergang, andere fressen erst nach dem Ausflug. Hier sollte die individuelle Gewohnheit Ihres Hundes ausschlaggebend sein. Am Anfang bedeutet dies, dass Sie ein wenig ausprobieren müssen, wann der Hund am liebsten fressen möchte.

Was sollte der Hund morgens bekommen?

Für die Morgenfütterung ist Trockenfutter für viele Hunde die richtige Wahl. Es hält lange satt und ist sehr energiereich, so dass der Hund seinen Aktivitäten nach gehen kann. Viele Hunde ziehen es vor, das Frühstück nicht in einer Portion sondern in mehreren kleinen Snacks zu sich zu nehmen. Auch hierfür ist Trockenfutter ideal geeignet.

Tipp: Gestatten Sie Ihrem Hund morgens eine längere Fresszeit zu. Lassen Sie den Napf, sofern möglich, etwa eine Stunde stehen, denn viele Tiere fressen lieber in mehreren kleinen Portionen am Morgen. Das hat mit der Verdauung zu tun. So ist es häufig zu beobachten, dass der Hund nach dem Aufstehen nur wenig frisst und den Rest seiner morgendlichen Mahlzeit nach dem Spaziergang aufnimmt.

Wenn Sie Zusätze wie Naturjogurt geben möchten, sollte das am besten morgens geschehen. Der Jogurt wird die Verdauung Ihres Hundes anregen und daher braucht er Gelegenheit, im Ernstfall auch hinaus zu können.

Was sollte der Hund am Abend bekommen?

Wenn Sie Nassfutter geben oder auch eine selbst gekochte Mahlzeit, ist der Abend die richtige Zeit für diese Fütterung. Abends sollte der Hund auf jeden Fall vor dem Nachtspaziergang gefüttert werden, am besten zwei bis drei Stunden vorher. So kann er seinen Darm noch einmal entleeren, ehe es zur Nachtruhe geht und wird die Nacht auch durchschlafen können.

Bei Hunden wie Menschen gilt: Ein voller Bauch schläft schlecht. Außerdem setzen Hunde nachts eher Fett an, wenn Ihr Hund als zu Übergewicht neigt, ist es besonders wichtig, dass er deutlich vor der Nachtruhezeit sein Futter bekommt.

Wenn Sie Zusätze wie Vitamine und Mineralstoffe geben, ist die Abendmahlzeit der richtige Zeitpunkt. Während der Nachtruhe kann der Körper des Hundes die Nährstoffe vollständig aufnehmen und verwerten. Auch die nächtlichen Regenerationsprozesse im Körper werden so optimal unterstützt.

Und das Mittagessen?
Sofern der Hund erwachsen und gesund ist, entfällt diese Mahlzeit normalerweise. Sollte Ihr Tier jedoch zu denen gehören, die morgens nur sehr sparsam fressen, können Sie am Mittag den Rest der Morgenmahlzeit anbieten. Dies empfiehlt sich vor allem bei älteren Hunden.

Tipp: Steht an einem Tag ein besonderes Ereignis an, etwa ein längerer Ausflug oder auch Erledigungen in der Stadt kann es angezeigt sein, die Frühstücksportion zu halbieren und den Rest am Mittag zu geben. Grund: Aufregung geht bei nahezu allen Hunden durch den Magen. Hat er vor dem Ereignis zu viel gefressen, kann es zu Erbrechen und Durchfall kommen.

Wie viel muss mein Hund am Tag trinken?

Hier gibt es ein Faustregel für Hunde jeden Alters die lautet, es sollten etwa 60 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag getrunken werden. Hier spielen Faktoren wie das Wetter, körperliche Anstrengung und individuelle Gewohnheiten des Tieres eine wichtige Rolle. Zu wenig Wasser stellt eine Gefahr für die Gesundheit des Hundes dar. Deshalb ist es wichtig, dass für Ihren Hund jederzeit frisches Wasser zur Verfügung steht.

Hunde können nicht schwitzen, also hecheln sie. Über das Hecheln geht viel Flüssigkeit verloren. Nicht nur die Temperatur sondern auch Aufregung freudiger oder stressiger Art führen zu vermehrtem Hecheln. Fazit: Immer einen vollen Trinknapf bereit haben

Bei Hunden jeder Größe ist sehr häufig der Kreislauf ein Thema. Haben Hunde nicht genug zu getrunken, kommt es schnell zu Blutdruckschwankungen und Unwohlsein. Auch die Nieren sind bei vielen Rassen eine sensible

Stelle. Daher ist es wichtig, dass der Hund jederzeit trinken kann.

Tipp: Wenn es um Wasser geht, sind Hunde ausgesprochene Gourmets. Das bedeutet, wenn das Wasser länger steht oder der Hund schon davon getrunken hat, sollte es ausgetauscht werden!

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