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Hundebestattung

Der Hund ist gestorben – und nun?

Ein Hund wird bekanntlich in vielen Fällen über 10 Jahre alt. Doch ähnlich wie bei uns Menschen, muss man auch irgendwann Abschied von dem treuen und liebevollen Vierbeiner nehmen. Vielen verantwortungsvollen Hundebesitzern fällt dieser Abschied nicht leicht, denn in einer echten Hunde-Menschen Freundschaft stecken viele schöne und außergewöhnliche Erinnerungen.  Ist ein Hund gestorben, möchte man ihm natürlich einen ehrenhaften Abschied ermöglichen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Hundebestattung im Ausland

Hundebestattung

In Holland und anderen Nachbarländern Deutschlands ist der „Trend“ einer Hundebestattung auf einem speziellen Tierfriedhof oder der Bestattung im eigenen Garten deutlich besser etabliert, als das hier zu Lande der Fall ist.

Ist ein Hund gestorben, kommt für die Deutschen normalerweise nur der Gang zum Tierarzt in Frage, der den verstorbenen Hund dann zu einer Tierkörperbeseitungsanstalt bringt.

In den Niederlanden gestaltet sich die Beerdigung eines Tieres deutlich angenehmer. Hier wird sogar Rücksicht auf die psychologischen Aspekte eines Hundebesitzers genommen, sodass man hier die Möglichkeit hat, einen Psychologischen Dienst in Anspruch zu nehmen.

Die holländischen Tierärzte stehen den Hundebesitzern zu jederzeit in ihrer schweren Zeit bei und raten ihnen nicht selten dazu, den geliebten Vierbeiner auf einem speziellen Tierfriedhof bestatten zu lassen.

Hundebestattung im Garten erlaubt?

Laut dem Tierbeseitigungsgesetz, ist es in Deutschland nicht verboten ein Tier im Garten zu begraben. Hierbei muss es sich jedoch um das eigene Grundstück handeln und es sind einige Auflagen zu beachten. Wenn der Hund gestorben ist, darf man ihn nur unter Berücksichtigung der vom Gesetzgeber vorgegebenen Regeln im eigenen Garten bestatten.

Das Grab muss zum Beispiel mindestens 1-2 Meter Abstand zu einem angrenzenden öffentlichen Gelände entfernt sein, der Hund muss in ein biologisch abbaubares Material eingewickelt werden welches schnell vermodert und das Grab muss mit einer ca. 50 cm hohen Erdschicht bedeckt werden.

Was passiert nach einer Einschläferung?

Musste ein Hund bedingt durch eine Krankheit oder ähnlichem eingeschläfert werden, kann er zwar auch im Garten vergraben werden oder auf einen Tierfriedhof seinen letzten Frieden finden, jedoch gilt hier die Auflage, dass das verstorbene Tier eingeäschert werden muss. Dies ist eine reine Schutzmaßnahme, um Krankheitserreger und Bakterien vom Grundwasser und Erdreich fernzuhalten.

Nachdem der Hund gestorben ist, bestehen also mehrere Möglichkeiten der Bestattung. Des Weiteren gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Anbietern, die wunderschöne Urnen, kleine Särge oder Kreuze und Steine für verstorbene Hunde anbieten.

Bildquellen:

  • Hundebestattung: AnkevanWyk/Depositphotos.com