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Der Schäferhund ist die beliebteste Hunderasse der Welt

Schäferhunde wurden im ursprünglichen Sinne für das Hüten von Schafen und als treuer Wegbegleiter des Schäfers gehalten. Daraus entstand der Name „Schäferhund“. Ende des 19. Jahrhunderts versuchte man den Schäferhund mit einem Wolf zu kreuzen, um das Immunsystem und die Muskeln zu stärken.

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Dieser Kreuzungsversuch wurde jedoch einige Jahre später wieder aufgegeben, da die natürliche Kampflust und Aggressivität der Wölfe zu stark auf den ursprünglichen Schäferhund abfärbte. Zu Beginn des ersten Weltkrieges gehörte der sogenannte „Deutsche Schäferhund“ zu den wenigen Hunderassen, die von den Deutschen gehalten und gezüchtet wurden.

Während des Krieges stellte sich heraus, dass diese Rasse nicht nur zum Hüten von Schafen geeignet ist, sondern auch als Fährtenhund, Schutzhund, Rettungshund oder auch als Blindenführhund eingesetzt werden kann. Diese durchaus positiven Eigenschaften sprachen sich schnell rum, sodass sich der Schäferhund binnen kürzester Zeit über den ganzen Globus verteilte.

Bis heute werden Schäferhunde vorrangig bei der Polizei, der Feuerwehr, dem Sanitätswesen oder auch beim Militär eingesetzt. Aufgrund seines ausgeprägten Familiensinns, seiner Ausgeglichenheit, Selbstsicherheit, Treue, Anhänglichkeit, Klugheit und Wachsamkeit, ist er jedoch auch als Familienhund sehr beliebt. Bei artgerechter Haltung und einer guten Pflege, können Schäferhunde bis zu 15 Jahre alt werden.

Merkmale und Eigenschaften eines Schäferhundes

Beim Deutschen Schäferhund unterscheidet man zwischen 2 verschiedenen Rassen: Der langstockhaarige und der stockhaarige Schäferhund. Der langstockhaarige Typ ist auch als „altdeutscher Schäferhund“ bekannt und hat wie der Name schon sagt ein etwas längeres und weiches Fell. Herkunft, Körperbau und Charakter sind jedoch bei beiden Rassen identisch.

Die Fellfarbe ist meistens schwarz, gelb, braun, grau oder auch rotbraun. Er eignet sich vor allem als Familienhund, da der Schäferhund eine sehr enge Bindung zu seinem Besitzer aufbaut und sehr gut mit Kindern auskommt. Aufgrund seines ausgeprägten Sozialverhaltens arrangiert er sich auch mit anderen Haustieren hervorragend.

Die Pflege und den Aufwand einer artgerechten Haltung eines solchen Rassehundes darf man jedoch nicht unterschätzen. Wer sich einen Schäferhund zulegt sollte bereits im Vorfeld wissen, dass er viel Bewegung und Auslauf braucht. Dagegen ist die Fellpflege nicht ganz so intensiv und zeitaufwendig. Es ist ausreichend den Hund mit einer Fellpflegebürste einmal täglich zu bürsten. Aufgrund seines kräftigen Körperbaus, der Größe von durchschnittlich ca. 60 cm und einem Gewicht von ca. 30-40 Kilogramm, braucht der Schäferhund auch im Haus ein gewisses Maß an Platz und Freiraum.

Bildquellen:

  • Schäferhund: artfotoss/Depositphotos.com