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Die richtige Ernährung für Hunde Senioren

Genau wie der Mensch, wird auch der geliebte Vierbeiner irgendwann das Rentenalter erreicht haben. Viele Hundebesitzer fragen sich dann, ob man die Ernährung des Hundes an das steigende Alter anpassen muss?

Schließlich gibt es ja auch spezielles Welpen Futter – also warum dann nicht auch Seniorenfutter? Die Hersteller von Hundefutter haben sich diese Frage bereits vor einigen Jahren gestellt und spezielles Futter für Hundesenioren auf den Markt gebracht. Doch reicht das aus?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, denn Wissenschaftler, Fachzeitschriften, Hundeprofis und Tierärzte streiten sich schon eine halbe Ewigkeit darüber, ob die Inhaltsstoffe des Futters für ältere Hunde auch artgerecht und vor allem ausreichend ist.

Sicherlich hört sich die Lösung im ersten Moment sehr einfach an. Man steigt einfach auf das Seniorenfutter um und damit hat sich das Problem nach dem altersgerechten Futter schon erledigt. Fakt ist aber, dass nicht jedes Senioren Hundefutter für jeden Hundesenior geeignet ist. Einige Hunde drehen im Alter nochmal richtig auf und bleiben fitter und aktiver als man glaubt.

Andere werden etwas träge oder ruhiger und finden ellenlange Spaziergänge nicht mehr so toll. Wichtig ist, dass man genau diese Verhaltensmerkmale erkennt und die Ernährung dementsprechend anpasst.

Es nützt weder dem Besitzer noch dem Vierbeiner etwas, wenn der Hund trotz seines hohen Alters quitschfidel über die Wiesen fegt und der dadurch erhöhte Energiebedarf nicht im Futter enthalten ist. Andersrum ist es genauso. Wenn ein Hundesenior eher ruhig wird hat er logischerweise auch einen geringeren Bedarf an Energiezufuhr.

Worauf sollte man beim Futter achten?

Mit zunehmendem Hundealter verändert sich vor allem das Verhältnis von Fettgewebe zu Muskelmasse. Da die Muskelkraft sinkt, verbraucht der Hund in der Regel bis zu 20% weniger Kalorien. Daraus erschließt sich, dass der Hund zukünftig eine kalorienärmere Ernährung braucht um nicht zu schnell zuzunehmen und um gesund zu bleiben.

Das lässt sich z.B. dadurch erreichen, dass man einfach ein bisschen weniger Futter in den Napf gibt. Neben der kalorienreduzierten Nahrung sollte man auf einen erhöhten Eiweißgehalt achten. Bei einer Rohfütterung zum Beispiel ist bereits hochwertiges Eiweiß in erhöhter Menge vorhanden.

Auch die Vitaminzufuhr sollte im Alter nicht zu kurz kommen. Gerade Vitamin B, Vitamin C, Vitamin E und Omega 3 Fettsäuren sind wichtig damit der Hund auch im Alter gesund und fit bleibt.

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