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Garnelen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit

Garnelen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit

Garnelen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – als Tier im Aquarium wohl gemerkt! Die Haltung von Garnelen in einem Aquarium ist relativ simpel. Ein großer Vorteil der Garnelen ist, dass sie Algen zum fressen gern haben. Sie vertilgen die lästigen Algen oft als Hauptnahrungsmittel.

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Bevor man jedoch die ersten Garnelen ins Becken einsetzen kann, sollte dieses mindestens 3 Wochen eingefahren werden.

Innerhalb dieser Phase, können sich wichtige Bakterien im Filtersystem und am Boden ansiedeln, die für eine konstante Wasserstabilität sorgen.

Schwankende Wasserwerte sind für die Aquarienbewohner nicht ganz ungefährlich, da der für die Fische giftige Nitrit Gehalt folglich ebenfalls fällt oder steigt.

Viele Neu-Aquarianer vergessen, dass Garnelen Beine zum Laufen haben. Ein Aquarium ohne Abdeckung ist dementsprechend nicht wirklich geeignet, da die Garnelen dann raus klettern würden.

Die Ansprüche an die Aquarientechnik für ein Garnelenbecken sind überschaubar. Im Grunde benötigt man nur die technischen Hilfsmittel, die die Pflanzen am Leben halten lassen. Die meisten Garnelenarten kommen ohne Heizung aus.

Man braucht also lediglich eine Lampe die man nachts ausstellen kann und einen Filter.

Als Filter eignen sich besonders Luftheber mit einer Schaumstoffpatrone oder ein sogenannter Hamburger Mattenfilter. Gerade der Mattenfilter bietet eine ideale Nahrungsgrundlage für Garnelen, da sich auf der Filtermatte Algen und Kleinstlebewesen tummeln.

Aufpassen sollte man bei den typischen Innenfiltern für Aquarien, denn auch diese bieten einige kleine Löcher in denen die Garnelen gerne reinklettern. Dass das im Zweifelsfall fatale Folgen haben kann, sollte jeder Aquarianer logisch nachvollziehen können.

Die Einrichtung eines Garnelenbeckens

Das A und O bei der Einrichtung eines Garnelenbeckens ist eine Vielzahl von Versteckmöglichkeiten. Hierzu können Pflanzen, Holz oder Wurzeln dienen. Besonders schnellwüchsige Pflanzen wie Javamoos, Hornkraut oder auch Wasserpest eignen zum einen besonders gut als Rückzugsmöglichkeit, zum anderen sammeln sich hier besonders gerne Schwebeteilchen, Mulm und Algen die von den Garnelen gerne abgeknabbert werden.

Der Bodengrund selbst sollte aus Sand oder feinem Kies bestehen, damit die Futterreste und der Mulm nicht in den Hohlräumen verfaulen kann. Am besten hält man den Bodengrund so dunkel wie möglich, da sich dann die volle Farbenpracht der einzelnen Garnelenarten zum Vorschein kommt.

Das Garnelenbecken sollte eine Mindestgröße von 12 Litern haben, eine Temperatur zwischen 20°C und 28°C besitzen und einen pH-Wert von 6-8 aufweisen.

Bildquellen:

  • Garnelen: prill/Depositphotos.com