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Hund unterm Weihnachtsbaum
Hund unterm Weihnachtsbaum

Was muss beachtet werden, wenn man einen Hund geschenkt bekommt?

Ein Hund wünschen sich viele. Wenn dann aber plötzlich und unerwartet ein Hund unterm Weihnachtsbaum oder ähnlichem liegt, sind die meisten unerfahrenen Hundebesitzer binnen kürzester Zeit überfordert. Aus diesem Grund sollte man bei solchen Geschenken immer vorsichtig sein. Nun hat man den Hund aber geschenkt bekommen und möchte diesen, dem Tier zuliebe, nicht einfach irgendwo aussetzen.

Hund unterm Weihnachtsbaum

Hund unterm Weihnachtsbaum

Ab jetzt heißt es jeden Tag mindestens 2-3-mal Gassi gehen, Tierhalterhaftpflicht abschließen und Tierarztbesuche regelmäßig einhalten.

Auch diejenigen die einen Hund geschenkt bekommen haben, müssen verantwortungsvoll mit dem Vierbeiner umgehen und sollten gerade mit einem Welpen und in ihrem eigenen Interesse eine Hundeschule besuchen.

 

Wie versichert man Hund und Halter?

Wer einen Hund geschenkt bekommen hat, sollte diesen ausreichend versichern um beispielsweise eventuelle Schadensersatzforderungen Dritter abzusichern oder um einen Teil der möglicherweise anfallenden OP Kosten für den Hund erstattet zu bekommen.

Der Versicherungsmarkt bietet hierzu eine Vielzahl an verschiedenen Versicherungen für den Hund selbst und auch seinen Halter an.

Die jeweiligen Versicherungsbeiträge sind oftmals abhängig davon, welche Hunderasse man versichern möchte. Auch die Größe und das Alter des Hundes spielen eine entscheidende Rolle in der Preisgestaltung. Wer einen Hund geschenkt bekommen hat, sollte sich zwingend über eine Tierhalter Rechtsschutzversicherung, Tierhaftpflichtversicherung, Tierkrankenversicherung und über eine OP Versicherung erkundigen.

Welche Pflichten kommen auf einen zu?

Unabhängig davon, ob man einen Hund geschenkt bekommen hat, gefunden und aufgenommen hat oder ob man sich einen Hund gekauft hat. Alle Hunde brauchen mehrmals täglich ausreichend Auslauf um die eigene Muskulatur zu stärken und den Spiel- und Jagdtrieb ausleben zu können.

Die „Gassi Touren“ können je nach Größe oder Rasse des Hundes schon mal mehrere Stunden täglich in Anspruch nehmen und müssen zwingend eingehalten werden. Ganz klar ist auch, dass man bei einem Hund ein großes Stück an Verantwortung übernimmt und ihm somit täglich frisches Wasser und genügend Futter bereit stellen sollte.

Ein Hundebett oder ein fester Rückzugsort sind ebenfalls von Vorteil. Neben dem Abschluss einer oder mehrerer Versicherungen, ist der deutsche Bürger auch in der Pflicht den Hund zu melden und der gesetzlich festgelegten Hundesteuer nachzukommen.

Bildquellen:

  • Hund unterm Weihnachtsbaum: Hannamariah/Depositphotos.com